‚Verkürzte Mietbuchhaltung‘ - so geht‘s

Die „Verkürzte Mietbuchhaltung“ ist nach wie vor beliebt und bietet eine sehr einfache Möglichkeit, eine Buchhaltung direkt nach Mieteinnahmen zu führen - eine einfache IST-Mietbuchhaltung. Die Buchungsmethode entlastet das Grundbuch (Journal) von den Sollstellungen der Mieten, das damit übersichtlicher wird. Zusätzlich können die Anteile der Mietzahlungen summarisch zum Monatsende automatisch auf die einzelnen Mieterlöskonten - Einnahmen aus Miete, Einnahmen aus Gewerbemiete, BKV, HKV, UST - umgebucht werden. Dadurch ergibt sich eine klare Darstellung, aus welchen Bereichen die Mietzahlungen erfolgt sind. IST-Mietbuchhaltung Die IST-Mietbuchhaltung wählt die tatsächlichen Mieteingänge als Umsatz-Basis für die Abrechnungen. Die Sollstellungen werden dabei immer auch durchgeführt und sind mit der „Detailierten Mietbuchhaltung“ immer auch sichtbar. Im Journal werden aber nur die Zahlungen und Summen der Erlöse gebucht, wodurch das Journal erheblich entlastet und übersichtlicher wird. Definitionen für die Vereinfachte Mietbuchhaltung Um das Buchungssystem für diese Methode einzurichten, sind nur wenige Definitionen der Buchungskenner erforderlich. 1. Nur der Buchungskenner VRRM - Verrechnungen Mieter - (standardgemäß das Konto 1400-Verrechnungen Mieter) wird auf ein Konto 8099-Mietzahlungen „verbogen“. Dadurch werden alle Mietzahlungseingänge über den Buchungskenner VRRM auf dieses Konto gebucht und ergeben direkt die gewünschte „IST- Mietbuchhaltung“. Dieses Konto muß natürlich im Kontenplan enthalten sein. Die Kontonummer ist dabei wahlfrei, da die Buchungsautomation ja durch den Buchungskenner gesteuert wird. Alle anderen Buchungskenner zur Miete - MTE, MTES, BKV, HKV, UST - bleiben wie auch in den anderen Verfahren erhalten. 2. Ankreuzen der Auswahl „Vereinfachte Mietbuchhaltung Damit das Buchungssystem diese Buchungsmethode anwendet, muß bei der Konten- und Buchungskennerdefinition die Option angekreuzt werden. DIes erfolgt je Objekt und Buchungsjahr - so sind ein Wechsel von Buchungsperiode zu Buchungsperiode, also je Buchungsjahr - und eine objektspezifische Einrichtung möglich. Innerhalb eines Buchungsjahres darf die Buchungsmethode nicht gewechselt werden, da dies zu anderen Auswertungen führen kann! In der Objektabrechnung erscheinen nun alle Mietzahlungseingänge auf diesem Konto - wie im Journal - und gehen direkt in die Einnahme -Überschuß-Rechnung ein. Über die Funktion „IST-Umsatzbuchung“ können auf Wunsch die Mietzahlungen auf die einzelnen Mieterlöskonten automatisch verteilt werden! Dabei werden die Aufteilungen in den Sollbelegen zugrunde gelegt. Diese Funktion läßt sich auch automatisieren, indem in der Objektabrechnung die Option „AUTO-IST- Umbuchung“ aktiviert wird. Ein mehrmaliger Aufruf ist möglich, da bereits vorhandenen Umbuchungen automatisch korrigiert werden Alle Abrechnungen zur Miete - bspw. Umlageabrechnungen, Forderungsverwaltung - bleiben wie in der Standard- Buchhaltung (‚vollständige Buchhaltung‘) erhalten. Das ist alles!
Februar 2020
Digisoft Software
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